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zu Kunst und Kultur in Jesteburg

Für die Jesteburger GRÜNEN sind vielfältige Kunst- und Kulturangebote elementare Bereiche eines ganzheitlichen Lebensraumes. Sie dienen dem Genuss, der Bildung, der rezeptiven Auseinandersetzung, der Kontroverse, der kreativen Entfaltung, der aktiven Teilhabe, der Begegnung. Niemandem sollen die Angebote aufgedrängt, niemanden aber auch vorenthalten werden.

Politik hat nicht die Aufgabe, wertend in den Kunst- und Kultur-Diskurs einzutreten, Politik soll jedoch den MUT haben, in ihrem Verantwortungsbereich Kunst- und Kulturschaffenden und daran Interessierten Raum und Unterstützung zu geben. MUT deshalb, weil die öffentliche Debatte – nicht nur in Jesteburg – über den Kunstraum, die Kunstwerke und schließlich die Höhe der monetären Kunst- und Kulturförderung aufgeregt unter den Aspekten des Geschmacks, des Nutzens und der Haushaltsbelastung hoch emotional geführt wird.

Im bürgerschaftlichen Dialog wurde die anspruchsvolle Leitlinie „Wir profilieren uns als Kulturgemeinde mit hochwertigen und besonderen Angeboten.“ (Zukunftsstudie Jesteburg 2020) festgeschrieben und damit die hervorgehobene Stellung der Kunst und Kultur in unserer Dorfgemeinschaft legitimiert.

Text: Zukunftsstudie Jesteburg 2020

 

Kulturetat

Der Kulturetat beträgt zur Zeit 50.000,- €. Davon gehen seit 2015 25.000,- € an die Jesteburger Stiftung Bossart, weil private Spender sich zurückgezogen haben. Mit den verbleibenden 25.000,- € werden die Jesteburger Kunst- und Kulturprojekte orientiert an den jeweiligen Anträgen unterstützt.

Wir GRÜNE setzen uns für eine am Etat orientierte, gerechte und transparente Verteilung der Mittel entsprechend der Förderrichtlinie ein.

 

Förderrichtlinie

Die Jesteburger Grünen haben der Kriterienkatalog für die Kunstförderung maßgeblich mitgestaltet. Wir haben uns dabei dafür eingesetzt, dass nur Projekte (Veranstaltungen, Ausstellungen, Workshops usw.) Jesteburger Vereinen und Stiftungen (oder Einzelaktivitäten unter deren Schirmherrschaft) in der Regel mit Ausfallbürgschaften aus Haushaltsmitteln bezuschusst werden. Kreative und kunstpädagogisch gestaltete Projekte zum Mitmachen haben für uns Grüne einen hohen bildungspolitischen Stellenwert.

Text: Förderrichtlinie Kunst und Kultur Jesteburg

Kunst- und Kulturwoche

2013 und 2014 wurde die Kunst-und Kulturwoche in Jesteburg als übergreifendes die Kulturschaffenden vernetzendes Ereignis veranstaltet. Nahezu alle Kunst- und Kulturschaffenden haben sich daran aktiv und erfolgreich beteiligt. 

Wir Grünen haben besonders das FEST DER KULTUREN  im Rahmen der Kunst- und Kulturwoche aktiv verantwortlich mitkonzipiert und mitorganisiert.

Film: Fest der Kulturen 2015

Grafik: Auswertung Kunst- und Kulturwoche/ Glaeser-GRÜNE

Kunsthaus

Obwohl wir GRÜNE derzeit wegen unklaren Bausubstanz und und fehlender Erfahrung mit dem neuen Team gegen den frühzeitigen Kauf des „Kunsthauses“ gestimmt haben und danach sogar die Barrierefreiheit dieses nun öffentlichen Gebäudes gegen die Ratsmehrheit  nicht durchsetzen konnten, stärken wir konstruktiv die Arbeit des Kunstvereins.

 

Kunstpfad

„Wir fördern die Abstimmung von Kulturangeboten und die Vernetzung von Kulturinitiativen.“ (Zukunftsstudie Jesteburg 2020) Mit dem Kunstpfad sollen die Kunststätte Bossard am Ortsrand und das Kunsthaus in der Ortsmitte nicht nur inhaltlich, sondern auch geographisch erkennbar als kreatives Band miteinander vernetzt werden.  Seit 2013 wurde wird dafür haushalterisch jährlich ein Betrag von 13.000,- €  zurückgestellt und zusätzliche Fördermittel beantragt – ein Naturpfad konnte bereits mit Fördermitteln realisiert werden.

Die Jesteburger GRÜNEN fordern und unterstützen eine kreative und einladende Verbindung beider Kunststätten, auch mit dem Ziel der gegenseitigen touristische Anbindung beider Häuser. Wir sehen da Bendestorfer Filmmuseum als eine dritte Stätte in diesem Verbund.

Konzeptvorschlag Kunstpfad

 

Weitere Informationen in unseren Wahlaussagen Seite 5:

Wahlaussagen zur Kunst- und Kulturpolitik