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Förstershus und Gesundheitszentrum

ein Bürgerkonzept für die Dorfmitte!

Die Entwicklung dieses Grundstückes ist auch eine lange Geschichte. Ein Investor für den Gartenbereich neben dem Förstershus hatte sich über Jahre nicht gefunden. Das denkmalgeschützte Haus wurde immer mehr dem Verfall preisgegeben. Diese Situation erschwerte die Entwicklung des Grundstückes, da jedes Projekt mit der Sanierung des Förstershus‘ verbunden war. Eine erste Alternative ergab sich, als der Investor ‚Procom‘ ein Verbrauchermarktkonzept vorlegte, in dem das Förstershus auf Kosten des Investors saniert und integriert werden sollte. Dies Projekt wurde ausführlich erörtert und nahezu bis zur Umsetzungsreife – einschließlich eines Verkehrsgutachtens – durchgeplant. CDU und GRÜNE haben dieses Verbrauchermarktkonzept konstruktiv und wohlwollend begleitet, die SPD dagegen hat das Konzept eines Parkes an dieser Stelle präferiert. Wie auch immer: Es bildete sich eine Bürgerinitiative gegen einen Verbrauchermarkt im Ort, somit bröckelte die Mehrheit und das Projekt wurde gestoppt.
Im Bürgerforum wurde anschließend eindeutig mehrheitlich kundgetan, dass die Förstershus-Seite der Kunst und Kultur gewidmet werden sollte – mit der Entwicklung eines Kulturplatzes zwischen Kunsthaus und Förstershus. Und auf der Gartenseite sollte wirtschaftliche Nutzung ermöglicht werden. Dies Konzept wurde im Rahmen der Masterplanentwicklung des Zentrums von den Stadtplanern gebäudemäßig skizziert und im bürgerschaftlichen Dialog akzeptiert. Realisiert werden konnte das Projekt Sanierung des Förstershus‘ allerdings nur, weil ein Jesteburger Bürger – glücklicherweise – als Investor aufgetreten ist und die außerordentlich teure Sanierung übernommen hat. Mit dieser Zusage konnte die Gemeinde das Grundstück erwerben, um die Gestaltung dieses Dorfbild prägenden Innenbereiches verantwortlich vornehmen zu können. Dass der Investor den Grundstücksanteil für das Sanierungsprojekt mit organischer Erweiterung durch eine ‚Markthalle‘ günstig von der Gemeinde erwerben konnte, ist eindeutig legitimiert durch die außerordentlich hohen Sanierungskosten für den umwälzenden Erhaltungsbau des denkmalgeschützten Förstershus. 
Mit dem ‚Gesundheitszentrum‘ auf der Gartenseite des Grundstückes wird der Anspruch wirtschaftlicher Nutzung dieses Bereiches erfüllt. Wir GRÜNEN sind noch optimistisch, dass es dem lokal ansässigen Käufer dieses Grundstücksteils gelingen wird – trotz aufgetretener baulicher Realisierungsschwierigkeiten – zu bauen und Nutzen und Dorfbild in Einklang zu bringen. Unsere ‚grüne‘ Aufgabe sehen wir darin, die Umsetzung der Planung weiter kritisch zu begleiten, damit hier nicht eine neue unendliche Geschichte entsteht.
Wir GRÜNE haben den Vorschlag gemacht, den Platz zwischen Kunsthaus und Förstershus ‚Bossard-Platz‘ zu nennen und dies durch Raum- und künstlerische Gestaltung auszudrücken. Der Platz an der Seite des Förstershus‘ ist sehr ansprechend, entspricht aber noch nicht unseren ursprünglichen Vorstellungen einer gemeinschaftlichen Konzeption zwischen Gemeinde und Investor. Wir werden auch hier im Rahmen der geförderten Innenentwicklung die Realisierung der ursprünglichen Idee ausdrücklich einfordern.